Traditionen, Sitten, Bräuche

"Tradition ist nicht die Weitergabe von Asche, sondern das Feuer am Leben zu halten"

 

Das wohl offensichtlichste Merkmal eines Pfadfinders ist die Kluft. Auf ihr sind verschiedene Aufnäher angebracht, die zum Beispiel zeigen, zu welcher Gruppe man gehört, oder wo man schon unterwegs war.
Sie wurde von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinder, vor ungefähr 100 Jahren eingeführt, um die Klassenunterschiede der verschiedenen Mitglieder zu verdecken und ein Gruppengefühl zu erzeugen, egal wie arm oder reich man war, oder woher man stammte.

 

Das Halstuch eines Pfadfinders repräsentiert seine Stufe und wird auf jedes Abenteuer mitgenommen.
Ein Halstuch wird einem Pfadfinder verliehen, wenn er sein Versprechen abgelegt hat.

 

Auch abgesehen von unserer Kleidung haben wir Pfadfinder jede Mange Traditionen. Unsere Lager und Fahrten, unsere Zelte und unser Liedgut haben sich unter Einfluss der sogenannten Bündischen Jugend entwickelt und sind typisch für die deutschen Pfadfinder.

 

Ob es nun um unsere Versprechensfeiern, Singerunden, Fahrtennamen oder auch Bräuche einzelner Gruppen geht - das Pfadfinderdasein ist mit vielen Traditionen verbunden, die auf den ersten Blick vielleicht altmodisch, sinnlos oder merkwürdig erscheinen. Das sind sie aber eigentlich nie.

Sie helfen uns dabei, das Gruppengefühl zu stärken, weiterzugeben, was uns wichtig ist und sorgen fast immer für schöne, unersetzliche Erinnerungen.

Gleichzeitig wollen wir aber immer darüber nachdenken, ob das was wir tun noch gut und zeitgemäß ist und diskutieren oft darüber.

 

Schau auch du dir unsere Bräuche an und sag deine Meinung!