Es war einmal...

Gründer der Pfadfinder ist Robert Baden-Powell (*22. Februar 1857), der 1908 mit dem Buch "Scouting for Boys" den Stein ins Rollen brachte. Das erste Lager fand im selben Jahr auf Brownsea Island statt. Bei einem Pfadfindertreffen drei Jahre später gesellten sich auch Mädchen dazu, die sich selbst als Pfadfinderinnen bezeichneten. Für sie wurde deshalb das "Girl Scouting" ergänzt. Weil sich auch bald Kinder unter zwölf Jahren für die Pfadfinderei interessierten, wurde die Wölflingsarbeit eingeführt und als dritte Stufe für die älteren Pfadfinder die Roverarbeit, die sich viel mit der Umwelt und Gesellschaft beschäftigt.

 

Robert Baden-Powell starb am 08. Januar 1941. Jedes Jahr an seinem Geburtstag findet der Gedenktag "Thinking Day" statt, an dem viele Pfadfinder in Kluft und Halstuch zur Schule oder zur Arbeit gehen, um sich öffentlich zur Pfadfinderbewegung zu bekennen.

Während des zweiten Weltkriegs war Pfadfinden in Deutschland verboten, weil es sich nicht mit Hitlers Vorstellungen vertrug. Erst danach kam es wieder richtig in Fahrt.

Unseren Stamm gibt es seit 1948, damals noch einer von drei hannoverschen Stämmen im BDP (man bemerke das große D), später im VDP und schließlich im BdP. Es brauchte einige Zeit, bis diese Vereine sich einigen konnten, sich spalten und zusammentun, und ihre heutigen Plätze finden konnten. Dabei gab es zum Beispiel Diskussionen über die Koedukativität (Mädchen und Jungen zusammen oder getrennt?), die Ziele des Vereins, die Methoden, die Religion und alles mögliche andere.

Als Teil des BdP sind wir heute auch Mitglieder in den Weltpfadfinderverbänden WOSM und WAGGGS.

Es gibt in Hannover außerdem auch Stämme anderer Verbände.

Viele unserer Traditionen im Stamm und auch unser Name sind von der Geschichte der alten Mongolei inspiriert.